Stand 10. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit · Redaktionell geprüft
Phishing-E-Mail erkennen: Worauf es wirklich ankommt
Ein korrektes Absenderfeld und fehlerfreie Sprache beweisen laut BSI nichts mehr – entscheidend ist, einen unabhängig bekannten Zugang statt eines Mail-Links zu nutzen.
Was wirklich hilft, statt vermeintlicher Warnzeichen
Nach Einschätzung des BSI sind ein unauffälliges Absenderfeld und fehlerfreie Sprache keine verlässlichen Beweise für eine echte E-Mail mehr – beides lässt sich täuschend echt nachbilden. Entscheidend ist stattdessen der unabhängige Weg zum jeweiligen Dienst.
- Niemals über einen Link in der verdächtigen Mail anmelden.
- Stattdessen die Website des Anbieters selbst eingeben oder ein bestehendes Lesezeichen nutzen.
- Dort prüfen, ob die angekündigte Nachricht tatsächlich im eigenen Konto vorliegt.
- Bei Unsicherheit über einen bekannten offiziellen Kontaktweg nachfragen, nicht über die Antwortfunktion der verdächtigen Mail.
- Verdächtige Mails im eigenen Postfach als Phishing melden.
Quellen
- BSI – Sicherheitsirrtümer rund um E-Mail-Sicherheit, abgerufen 11.10.2026
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